Frauenpower aus Franken - Winzerinnensekt

Was macht man, wenn man jung ist und eine Frau und aus einem kleinen fränkischen Dorf kommt, dessen Weinlagen zwar sehr gut, aber nicht berühmt sind? Man (bzw. Frau) macht einfach herausragenden Wein. Bleibt einem ja nix anderes übrig…

Wobei mir nicht nur der Wein wichtig ist, sondern auch die Bedingungen, unter denen er produziert wird: nämlich möglichst ressourcenschonend und umweltfreundlich. Deswegen bin ich auch von Anfang an bei der Ethos-Gruppe dabei, die sich nachdrücklich für diese Ziele einsetzt.


WEISS, ROT, BLOND!

Unsere Trauben wachsen in unseren Weinbergen rechts- und linksmainisch rund um Maroggo (Margetshöchheim). Dass es Wein-“Berge“ sind und keine Wein-“Äcker“, ist für mich Grundvoraussetzung für einen echten Frankenwein. Denn Steil- und Terassenlagen sind prägend für die fränkische Weinkulturlandschaft: Viel Mühe, viel Zeit, viel Arbeit, viel Geschmack.

Neben dem frankentypischen Silvaner interessiere ich mich besonders auch für die Scheurebe. Zum einen, weil der Name unseres Weinguts praktisch drinsteckt, zum anderen sagt man der Scheurebe nach, sie sei eine recht launische Diva.

Und wie man sich unschwer vorstellen kann, reizt mich so ein komplexer und leicht zickiger Charakter natürlich sehr.Wichtig ist mir auch, dass meine Weine eine

klar definierte Sortenart und ein sauberes Finish haben. Ein Grauburgunder soll schmecken, wie ein Grauburgunder und ein Silvaner, wie ein Silvaner.